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Suchbegriff: Arbeitsgesetze und Beschäftigungsvorschriften

Für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst Deutschlands wurde ein Tarifvertrag geschlossen, der eine Lohnerhöhung von 5,8 % über 27 Monate in drei Schritten, zusätzliche Schichtzulagen und die Beseitigung der Ost-West-Unterschiede bei den Arbeitsbedingungen vorsieht. Der Vertrag betrifft 925.000 Beschäftigte und erstreckt sich auf 1,3 Millionen Beamte. Die Kosten für die Bundesländer belaufen sich zunächst auf über 12 Milliarden Euro, wobei langfristige finanzielle Auswirkungen zu erwarten sind.
Die Gewerkschaft ver.di hat zu einem Warnstreik der Kinomitarbeiter der Unternehmen CineStar und UCI in mehreren deutschen Städten aufgerufen, darunter auch während der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Der Streik fordert einen Einstiegslohn von mindestens 16 Euro pro Stunde, der deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn liegt, und verweist dabei auf prekäre Arbeitsbedingungen trotz der glamourösen Atmosphäre des Filmfestivals.
Die deutsche Justizministerin Stefanie Hubig hat eine umfassende Reform des Mietrechts vorgeschlagen, die Vermietern erhebliche Einschränkungen auferlegt, darunter neue Preisobergrenzen für möblierte Wohnungen (maximal 5 % Aufschlag), verlängerte Nachfrist für Mietrückstände (zweimonatiges Rückzahlungsfenster), eine jährliche Obergrenze von 3,5 % für indexierte Mieterhöhungen und strengere Regeln für Kurzzeitverträge. Die Reformen stoßen auf starken Widerstand von Immobilienverbänden, die vor geringeren Mieteinnahmen, negativen Auswirkungen auf die Instandhaltung von Immobilien und potenziell verfassungswidrigen Beschränkungen des Wohnungsmarktes warnen.
Die Lufthansa hat aufgrund eines 24-stündigen Streiks von Piloten und Flugbegleitern, die bessere Rentenleistungen und Arbeitsbedingungen forderten, fast 800 Flüge gestrichen. Der Streik hatte erhebliche Auswirkungen auf die Flughäfen in Frankfurt, München, Berlin, Hamburg und Düsseldorf und betraf etwa 100.000 Passagiere. Obwohl für den nächsten Tag eine Normalisierung des Flugbetriebs erwartet wird, warnten Gewerkschaftsvertreter vor möglichen weiteren Streiks, sollten ihre Forderungen nicht erfüllt werden, und verwiesen damit auf die anhaltenden Arbeitskonflikte bei der Fluggesellschaft.
Die Piloten und das Kabinenpersonal der Lufthansa haben einen 24-stündigen Streik begonnen, um höhere Altersversorgungsleistungen und bessere Tarifverträge zu fordern, was dazu geführt hat, dass praktisch alle Flüge von deutschen Flughäfen aus gestrichen wurden. Es wird erwartet, dass über 460 Flüge mit etwa 69.000 Passagieren ausfallen werden. Die Gewerkschaften drängen auf bessere Sozialleistungen, während die Unternehmensleitung finanzielle Zwänge aufgrund der Verluste des Unternehmens im Jahr 2024 und des laufenden Sanierungsprogramms anführt.
Piloten und Flugbegleiter der Lufthansa führen gleichzeitig Streiks durch, was zu umfangreichen Flugausfällen an deutschen Flughäfen führt. Der Artikel beschreibt die Rechte der Passagiere, darunter Entschädigungen von bis zu 600 Euro, kostenlose Umbuchungsmöglichkeiten, Zugalternativen für Inlandsflüge, und erläutert die Arbeitskonflikte, die zu den Streikmaßnahmen geführt haben, darunter Rentenbeiträge und Bedenken hinsichtlich der Arbeitsplatzsicherheit.
Piloten und Flugbegleiter der Lufthansa haben einen Streik begonnen, um höhere Arbeitgeberbeiträge zu fordern, was zu umfangreichen Flugausfällen an den Schweizer Flughäfen Zürich, Basel und Genf geführt hat. Die Fluggesellschaft rechnet damit, dass die Beeinträchtigungen bis Freitag andauern werden. Der Vorstand kritisiert die Streiks als unnötige Eskalation, da das Unternehmen unter Kostendruck steht und ein Umstrukturierungsprogramm durchführt.
Tesla hat Strafanzeige gegen einen Gewerkschaftsvertreter der IG Metall in Deutschland gestellt und wirft ihm vor, heimlich eine Betriebsratssitzung in seinem Werk in Berlin aufzeichnen zu wollen. Der Vorfall verschärft die Spannungen zwischen Tesla und der mächtigen deutschen Gewerkschaft vor den wichtigen Betriebsratswahlen im nächsten Monat. Das deutsche Management von Tesla lehnt die von der Gewerkschaft ausgehandelten Vereinbarungen unter Verweis auf Wettbewerbsbedenken ab, während die IG Metall Tesla vorwirft, erfundene Anschuldigungen als Wahlkampfmanöver zu nutzen. Der Streit findet vor dem Hintergrund sinkender Autoverkäufe von Tesla in Europa und anhaltender Gewerkschaftskonflikte in Schweden und den USA statt.
Der Schweizer Pflegedienst Fit for Care löste eine Kontroverse aus, als er eine Stellenanzeige veröffentlichte, in der Bewerber der Generation Z ausdrücklich ausgeschlossen wurden, wobei als Grund die „Montag/Freitag-Krankmeldungsmentalität” angeführt wurde. Obwohl Altersdiskriminierung in Stellenanzeigen in der Schweiz gesetzlich zulässig ist, kritisieren Experten diesen Schritt als problematisch und auf veralteten Stereotypen basierend, im Gegensatz zu den strengeren Schutzbestimmungen in Deutschland gemäß dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz.
Die Lohnverhandlungen in der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie stehen vor großen Herausforderungen, da der Sektor gespalten ist: Während einige Unternehmen wie Pharmahersteller profitabel sind, kämpfen energieintensive Chemieunternehmen mit hohen Energiekosten und internationalem Wettbewerb. Die Arbeitgeber fordern unter Verweis auf die strukturelle Krise keine Lohnerhöhungen, während die Gewerkschaften eine Entschädigung für jahrelanges Lohnwachstum unterhalb der Inflationsrate fordern. Die Verhandlungen verdeutlichen die Spannungen zwischen krisengeschüttelten Unternehmen und profitablen Segmenten innerhalb derselben Branche.

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